Was ist PENTALOGIE ? -> Die Lehre von der Fünfgesetzlichkeit des Geistigen

So hat der Ingenieur Hans Müller sein Struktursystem & seine Methode genannt, das uns helfen soll, die Veränderungen in dieser Zeit zu verstehen.
Hans Müller war – er ist 1985 gestorben – einer der genialen Menschen des letzten Jahrhunderts. Er hat in Jahrzehnten auf unterschiedlichen Gebieten geforscht und ist über seinen persönlichen Lebenslauf auf „alte“ Quellen des Wissens gestoßen.
Aus einer Kombination von Numerologie und einem Formensystem entstand ein neues Denksystem, eine Kosmologie und ein neues psychologisches Erkenntnissystem.

Hans Müller griff auf die chaldäische Numerologie zurück und entwickelte sie weiter. Seine Numerlogie ist die einzige bekannte, die mit zehn Zahlen arbeitet. Natürlich gibt es Betrachtungen von Doppelzahlen u.ä., aber das pentadische System an sich besteht auf dem Symbol des Pentagramms in Kombination mit den Zahlen 1 bis 10 bzw. 0 bis 9.

Er verwendete ein uraltes Formensystem, das Pentagramm, und zeigte die internen Wirkungen dieses Symbols, die weit über die bisher bekannten Einsatzmöglichkeiten hinausgehen.

Er fand einen strukturellen Schlüssel, der die Wirkungsweise des Pentagramms erklärt und die Einordnung dieses Symbols, als das Zeichen des Menschen, in die kosmologischen Zusammenhänge erlaubt.

Damit nicht genug, kombinierte er beide Systeme und potenzierte damit die Möglichkeiten der Anwendungen. Woraus sich die obengenannten drei Bezugssysteme ergeben:

  • Das Denksystem
  • Die Kosmologie und
  • Das Erkenntnissystem.

Da alle wahrhaft großen Dinge einfach sind, ist auch die Pentalogie in ihrer einfachsten Anwendung stets auf zehn Zahlen und ein Doppelpentagramm (statisch-dynamisch) zurückzuführen. In einfachen Schritten sind die Grundkenntnisse von jedem Menschen erlernbar.

Erkenntnissystem:

Pentalogie - Erkenntnismethode für den Menschen

Für jeden einzelnen Menschen, der mehr über sich und seinen Weg, seine Stärken und Schwächen und seine Entwicklungsmöglichkeiten erfahren will, ist Pentalogie ein wichtiges Instrument, das ihm/ihr immer zur Verfügung steht.

Für psychologisch interessierte Menschen gibt es die Erkenntnismethoden, die auf Menschen anwendbar sind und die umfangreichste Typologie enthalten, die es jemals gegeben hat. In dieser Lehre wird zur Zeit mit 48 verschiedenen Menschentypen gearbeitet. Die volle Bandbreite ist noch nicht erreicht, bis zu 72 Menschentypen können sich in Zukunft als Haupttyp manifestieren. Allein dieser Umstand verdient Aufmerksamkeit. Pentalogie wird inzwischen in den Bereichen Personalführung, Berufsberatung und Medizin angewendet.

Aber auch für Menschen, die in den Erziehungswissenschaften arbeiten, wie Pädagogik, Psychologie, Psychiatrie, Soziologie, Anthroposophie u.v.m. enthält die Einteilung in pentadische Menschentypen jede Menge Potential um zu Hilfe gezogen zu werden bei Problemfällen, um im Voraus die wahrscheinlichen Stärken und Schwächen, anhand der Person mitgegebenen Prinzipien, zu betrachten und durch Beobachtung das Gelesene zu überprüfen und im Einzelfall zu beleuchten. Die Pentalogie kann auch helfen, in soziologischen Einrichtungen das Zusammenleben in der „neuen Zeit“, mit veränderten Bedingungen, die z.T. aus den bereits „mitgebrachten Fähigkeiten“ schon sehr junger Menschen herrühren, zu erleichtern und zu verbessern, weil ein besseres Verständnis der betroffenen Menschen bessere Möglichkeiten bietet auf einander einzugehen.

In der Pentalogie werden zwei hochpotente Systeme miteinander derart verknüpft, dass eine Potenzierung und nicht nur eine Addierung der Interpretationsmöglichkeiten entsteht.

Pentalogie als Wissenschaftssystem - ich denke also bin ich ?

Die Rationalisten unter uns werden mittels der Pentalogie ein wunderbar klares, dem Verstand jederzeit zugängliches und überprüfbares Denksystem finden, das ihnen ein Kommunikationskonzept liefert, wie es das sonst in dieser Klarheit nicht gibt. Immer da, wo Fachleute nicht mehr miteinander kommunizieren können wegen ihrer Spezialisierung und damit verbunden ihrer Fachsprache, bietet Pentalogie den Schlüssel zum Verstehen.

Wird es möglich, das Fachwissen der Wissenschaftsgebiete in das 10-er-System zu „übersetzen“, können die Wissenschaftler aus anderen Gebieten sofort begreifen auf welcher Ebene sich der andere gerade befindet, können genaugenommen sogar sehen in welcher Schicht er das Teilstück des Wissens unter welches Prinzip einordnet und so exakt zuordnen, welcher Teil ihres Fachgebietes dazu gehört, passt, hilfreich ergänzt…

Pentalogie bietet dann auch die Möglichkeit zum wirklichen „Wissen schaffen“. Im Unterschied zur Wissensverwaltung der heutigen universitären Bestrebungen, hätte Pentalogie die Bezeichnung „Wissenschaft“ tatsächlich verdient. Mittels dieser Lehre ist konkrete Wissensmehrung möglich. Sie bietet außer der quantitativen Betrachtung eine qualitative Einschätzung aller Begriffe und Bezüge an, weil sie auch die Zeitdimension einbeziehen und relativieren kann.

Pentalogie und Spiritualität

Wer tiefer in die Lehre einsteigen will, wird sich mit dem Hintergrundwissen und mit der Originalliteratur beschäftigen und die Multidimensionalität dieser Lehre entdecken. Sogleich wird dann sichtbar, dass diese Lehre einen Bezug zur Erde hat, zu ihrer Einbettung in den Kosmos, zu ihrer Aufgabe und Entwicklung. In derselben Art wie Mensch und Erde miteinander verbunden sind, ist auch die Erkenntnis über die Qualitäten der Menschen mit denen der Erde vergleichbar und erfahrbar.
Daher hat Pentalogie bei unserem Zeitenwechsel ein so bedeutendes Gewicht, dass es gilt in Zukunft zu entfalten. Diejenigen, die sich jetzt damit beschäftigen, sind spirituell gesehen die Ersten, die später die Letzten sein werden. Wer jetzt Erkenntnis in diesem Sinne erlangt, hat Verantwortung nicht nur für sich.

Für alle, die derzeit „erwachen“ ist Pentalogie das Taufgeschenk.

Pentalogie - eine Lehre für ein neues Jahrtausend?

Hans Müller hat

  • uns diese Lehre geschenkt. Ein Erkenntnisprogramm, das sich an den zahllosen Problemen unserer Dimensionsveränderung mit der Erde noch beweisen kann,
  • unsere Vorstellung von Kausalität aus der Ebene von Ursache und Wirkung in die räumliche Vorstellung von Ursache, Wirkung und Folge erhoben. Eine Erkenntnis mit Folgen, die bisher nahezu unbeachtet geblieben ist, in ihrer Konsequenz aber eine gewaltige Wirkung haben wird,
  • einen Kalender entworfen, der auf das neue Jahrtausend besser passt, als der bisherige und mittels Computerprogramm effektiv ausarbeitbar ist.

KOSMOLOGIE

Das Erwachen der neuen Menschen

Wir Menschen neigen dazu, das, was wir nicht kennen oder was wir uns nicht ganz erklären können, einfach in Abrede zu stellen. Wir sind geneigt, das als Aberglaube abzutun, - oder wir begegnen dem Unerklärlichen mit einer gewissen devoten Scheu, als wären wir nicht zuständig, als wären es nicht unsere Gefühle/Ängste, - sehen das uns Fremde als okkult, als Wunder oder etwas Externes an. Wer jedoch den Dingen tiefer nachgeht und sie kritisch beobachtet, der wird keine Gründe zu Aberglauben und zu Wundern mehr finden, weil er ja dann die Gesetze kennt, und vor allem, weil er dann für die sogenannten übernatürlichen Erscheinungen natürliche Erklärungen hat.

Ein solches Erklärenkönnen verlangt allerdings eine entsprechende Ausweitung der eigenen Bewusstseinsvorstellungen, eine Vorstellung bis hinein in die meta- und hyperphysischen Bereiche.

Die Theorie des Relativen und die Ergebnisse der Atomforschungen, sie weisen die Wege dahin und sie beweisen die Existenz dieser Bereiche. Das soll nun nicht besagen, dass die heutigen Entwicklungen auf diesen Gebieten völlig zu billigen sind und dass sie dem Sinne des Schöpfungsablaufes entsprechen. Aber sie beweisen eine Welt, die existiert und die doch nicht zu sehen ist.

Denn: wer hätte je mit seinen physischen Augen ein Atom gesehen? Wer durfte je den Blick in das Innere eines Atoms erleben?

Das Metaphysische können wir nicht mit den Sinnen unseres Körpers erkennen, wir können es nicht physisch sehen, hören, fassen. In diesem Raum kann nur geistig gesehen werden; dahin folgen die natürlichen Augen und Sinne nicht nach.

Von diesen Erkenntnissen ausgehend, sollen wir also das Wirken der Natur "mit anderen Augen" betrachten, es ist sogar unsere Pflicht anders zu denken. Es ist die Zeit, sich daran zu gewöhnen in der Vorstellung denken, dass die sichtbare, physisch-erfassbare Welt, also die Natur der Erde und der Welt, eine Welt der Wirkungen nicht aber die Welt der Ursachen ist.

Welt der Wirkungen - Welt der Ursachen

Wenn wir einen Sturm, ein Unwetter, einen Blitz oder eine Naturkatastrophe erleben, sehen wir nichts von den geistigen Vorgängen. Wir sehen keine Ursachen, sondern nehmen nur die schon erkennbar gewordenen, die sinnlich wahrnehmbaren Wirkungen einer Ursache wahr, nicht aber die vorausgegangenen Geschehen. Wir erkennen nicht die Ursache, die sich vor dem – und außerhalb unseres physischen Erkennungsvermögens – in feinstofflichen Bereichen gebildet hat. Auch Wärme-Kälte-Ausgleiche oder die elektrisch-atmosphärischen Spannungen im Höher-Dimensionalen, die sich somit für uns physisch unsichtbar und unerkennbar vollziehen, – sie reagieren sich in der Natur ab und erscheinen unseren Augen, unseren Ohren, unserem Empfinden; zum Beispiel als ein heftiger Sturm, der vielleicht Bäume entwurzelt und eingestürzte Gebäude oder beschädigte Anlagen zur Folge hat. Diese elektrisch-atmosphärischen Spannungen, diese Ursachen des Naturgeschehens, waren wiederum Wirkungen und Folgen noch struktur-geistigerer Elementeverhältnisse aus noch höheren Sphären und Dimensionen.

Das wird in einem Lehrsatz zusammengefasst:
Jedem Vorgang im Kosmos folgt – nach dem Gesetz – ein Vorgang im Universalen. Jeder Vorgang im universalen Raum löst einen entsprechenden Vorgang im planetarischen und im materiellen Raum aus.
Alles ist Folgeerscheinung eines dimensional-höhergelagerten Vorganges. Alles, auch die geringste Erscheinung, führt sich letzten Endes auf Ursachen im Geistigen zurück.

Das entspricht der klaren kosmischen Logik, denn:
Alles wird aus höhergelagertem Geschehen verursacht; doch ist alles letztlich auf ein Gesetz, auf einen Vorgang, auf ein Zentrum, auf einen Gedanken, auf einen Willen und auf eine Intelligenz und eine Energiequelle zurückzuführen. Alles ist in geheimnisvollster Weise miteinander verknüpft. Alles ist wie mit unendlich vielen Fäden oder Kanälen miteinander verbunden und alles schwingt darin parallel, analog und synchron zueinander. So wie es im All nichts gibt, was ohne Sinn wäre, so besteht nichts, was für sich alleine existieren könnte. Alles und jedes ist und bleibt abhängig von seinem Höheren und alles und jedes ist leitend und verantwortlich für ein Niederes. Aus dieser Einheit der gesetzlichen Symmetrie kann nichts und niemand sich lösen. Nichts kann sich abtrennen; kein Teil kann austreten, denn es ist wechselseitig verbunden und gebunden an den Geist, an den Raum und an die Zeit.

Die Gesetze der Natur, die der Mensch der Erde nebst dem sie umgebenden atmosphärischen Raum ablauschen konnte, die er erkannte, ergründete und die er sich nutzbar machen konnte, diese Gesetze haben Entsprechungen in allen Bereichen des Makrokosmos und auch des Mikrokosmos. Ihr Wirken ist Oben wie Unten in Art, Größe und Machtverhältnis gleich, – und zwar im Kleinen auf jeder Emanationsstufe der Erde und im Größeren in jeder Sphäre außerhalb unserer Erdumgrenzung.

Die Logik des irdischen Geschehens

In allem irdischen Geschehen liegt eine Logik, die nicht mit dem Verstand zu erfassen und die nicht zu beeinflussen ist, die im Erkennen der analogen Gesetzlichkeit liegt und einzig und allein nur der Entsprechung erfassbar gemacht werden kann. So ist alles Gebildete, alles Werden, Sein und Vergehen, gleich welcher Art, welcher Größenordnung und welcher Zustandsebene, von einer immer gleichen Logik erfüllt. Es analogiert mit den uns bekannten Naturgesetzen, da alle universellen Gebilde und Erscheinungen sich darin als Entsprechungen widerspiegeln.

Wichtige Voraussetzung zu diesen letzten Ausführungen ist die Erkenntnis, dass die Erde nicht als eine für sich bestehende Schöpfung zu betrachten ist. Die Erde schwingt – verbunden durch das gleiche Gesetz – mit den auf ihr lebenden, beseelten Wesen, wovon der Mensch den Höhepunkt darstellt, schwingt mit dem Wesen der Pflanzen, der Mineralien, schwingt bis hinunter zur kleinsten Einheit in/auf ihr, dem Atom. Sie korrespondiert ebenso mit den größeren und größten Einheiten über ihr, – mit dem Sonnensystem, – dem Universum, – dem Kosmos. Diese Korrespondenz ist schon in der uralten Menschenweisheit begründet, die besagt:

Im kleinsten Einzelmoment liegt der Sinn, das Wesen und die Energie der ganzen Einheit und der einen Ganzheit enthalten. Wie Oben – so Unten; wie im Großen – so im Kleinsten.

Vom Makrokosmos zum Mikrokosmos oder andersherum

Innerhalb der großen Ganzheit ist die Erde ein selbständiges Wesen, eine Einheit, ein Abbild des Makrokosmos.
Aufgrund dessen ist auch der Mensch innerhalb der Ganzheit Erde ein selbständiges Gebilde, eine Einheit, ein Mikrokosmos.
Auch das Atom zeigt im Inneren eine abgerundete Welt, eine Ganzheit.
Jede der vorgenannten Einheiten repräsentiert ein kleines Sonnensystem mit allen Gesetzen der elektrisch-magnetischen Polarität; mit einem statisch-dynamischen Wechselverhältnis und einem inneren und äußeren Strahlungsfeld.
Diese einheitliche Ordnung und ihre Gesetzmäßigkeiten nun auf den Menschen übertragen, lehrt uns den Weg zu dem für den Menschen gültigen Ordnungs- und Funktionssystem zu finden. Sie lehrt uns die Einheit und die Korrespondenz von Prinzipien, Energien, Zahlen, Wesen und Zeiten – eben auch in der eigenen inneren Struktur, und sie vermittelt uns ein in sich geschlossenes Wesensbild.

Als Folge dieser Erkenntnis entsteht die nachdrückliche Forderung aus dem Gesetz der progressiven Entfaltung und Entwicklung all dessen, was unsere Welt ausmacht: die Forderung zur Verbesserung, zur Vereinfachung und zu anpassender Einschaltung.
Der Mensch, der an sich nicht mehr bedeutet als eine Zelle im dynamischen Strom der Ganzheit, darf nicht glauben, seine eigenen Wege gehen zu können. Er setzt sich empfindlichsten Druckwirkungen aus, wenn er den drängenden Progressionen nicht Folge leistet oder diesen nicht zu folgen vermag.
Das geschieht, wenn er sich zum Beispiel mehr als notwendig mit dem Irdischen verbindet, wenn er sich irritieren lässt vom Schein der irdischen Lebensgestaltungen oder sich in der Materie mehr als ihm zugehörig verankert; wenn er das Glück des Besitzens in einem solchen Maße überschätzt, dass der weiterdrängende Geiststrom in ihm stagniert. Dann wirken sich an ihm die Folgen eigenen Vernachlässigens empfindlich aus. Dann gerät er über kurz oder lang aus dem Gleichklang der Ordnung, er kommt zugleich damit in Verzug gegenüber der Ganzheit.
Das nennt der Mensch dann gerne – infolge Verkennung der sich vollziehenden Gesetze – "Schicksal", wenn er es nicht sogar mit Verbitterung gegen die höhere Bestimmung als sein ihm Auferlegtes betrachtet.

Philosophie

Das philosophische Denksystem für den modernen Menschen

„Ich habe bei meinen Forschungen nie im Auge gehabt die okkulte Literatur zu bereichern. Grundsatz war mir immer […] ein klares und mit dem Verstand zu erfassendes nachweisbares System herauszuarbeiten, das die verschiedenen Kräfte dem Verstande verfolgbar macht.“ (Kosmische Prinzipien, 1969, im Vorwort) Dies ist es, was die Pentalogie z.B. von der Astrologie unterscheidet: Die Astrologie beschäftigt sich mit Wirkkräften, die Pentalogie mit Ursachenkräften – die dem Verstand über die Wirkung-Folge-Kette zugänglich sind, vorausgesetzt man ist zu hinreichend genauer Beobachtung der Natur oder sich selbst bzw. seiner Mitmenschen bereit.

Wer philosophiert tut dies generell sicher deshalb, weil es ihm Spaß macht neue Gedankengänge durch zu spielen und er dem Wesen der Dinge gern auf den Grund geht?! Das gute Gefühl, der Zuwachs an Klarheit und ein angenehmes Selbst-Austarieren welches sich im Laufe des still für sich Denkens oder auch während des Redens mit anderen einstellt ist i.d.R. der Antrieb für solch ein Verhalten. Um es an dieser Stelle einmal zu sagen, die Pentalogie ist nicht gedacht seine Mitmenschen auszuspionieren auf ihre Schwächen und vermeintlichen Stärken, die sie einem selbst gegenüber unliebsam machen! Wer ein wirklicher Philosoph ist, der ist in der Regel aufgeschlossen für den Anderen inklusive sich selbst (denn wenn man über sich selbst reflektiert begegnet man einem „anderen“ Menschen) und fähig zu den Dingen die man denkt und über die man nachdenkt eine Beziehung, – Empathie – aufzubauen.

Die Lehre der Fünfheit, die Pentalogie, hat als ein wichtiges Prinzip das 5. Prinzip, das die Mitte der prinzipalen Folgekette repräsentiert und mit Emotivgeist, Gefühlen und Empathie assoziiert ist. Hierzu gibt es eine tolle (englische) Seite zum Reinlesen.

Empathie wird in der Wissenschaft z.B. definiert als „vicarious response", als stellvertretende oder übertragbare Wahrnehmung/Antwort, i.d.R. auf Notlagen anderer. Diese Spiegelung entsteht durch unsere Fähigkeit Gefühle von Sympathie, Zärtlichkeit und Mitgefühl zu empfinden (Batson DC, et. al. 1991/ Zitat ist in der Tabelle im Artikel von Jennifer Goetz et al (2010) gelistet ), oder als “momentary overlap of self and other by a relaxation of ego boundaries” ("momentane Überlappung von Selbst und Anderem durch Lockerung der Ich-Grenzen", Judith V. Jordan, 1984). Cialdini, Brown, Lewis, Luce und Neuberg verknüpfen Empathie mit dem Sinn für Einssein, wobei es zur „Einkörperung des eigenen Selbst in die Begrenzungen des Anderen kommt…[mit dem Resultat] der Identitätsverschmelzung vom eigenen und fremden Selbst.“ (übersetzt aus dem englischen Originalartikel von Burris CT & Rempel JK im Journal of Consciousness and Cognition, Elsevier Verlag, 2012)

Die Tradition der Zeitgenauigkeit von Entwicklungen

Was ist ein Denksystem? Wir benutzen eine Zeitrechnung und einen Kalender, der uns befähigt die (ewige) Zeit in Sekunden, Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte, Jahrtausende usw. einzuteilen und so eine allgemein angenommene Strukturierung des Alltags in der Sozialgesellschaft vorzunehmen. Hinterfragt hier jemand ernsthaft, ob das so richtig ist? Es ist richtig, so etwas zu tun, weil eine Sozialgesellschaft sonst nicht funktioniert. Diese Abmachung beruht auf Erfahrung und ist gemein hin anerkannt als nützlich. Aber funktioniert diese Gesellschaft? Es treten überall Probleme auf, die eine natürliche Ursache haben und bei genauer Analyse beseitigt werden können. Eine Möglichkeit den Ursachen der Probleme sehr simpel auf den Grund zu gehen ist die Pentalogie als Grundlage des eigenen Denkens an zu nehmen:

Das Leben spielt sich im Zwölfersystem ab, das geistige Leben findet seinen Raum im Zehnersystem. Die Zehnheit besteht aus 2x5, also dem aufrechten und dem mit der Spitze nach unten zeigenden Pentagramm. Diese zwei Ausrichtungen deuten auf zwei verschiedene Eigenarten der Wirkkräfte hin, die beide notwendig sind, um eine Harmonie der Wirkungen zu erreichen, nämlich Nachaußengerichtetheit und Nachinnengekehrtsein, Extra- und Introvertiertheit. Die wechselseitige Zuordnung der zehn Prinzipien, deren Zeichen die Zahlen von 0 bis 9 sind, auf die Spitzen der unterschiedlich ausgerichteten Pentagramme bildet annäherungsweise einen Kreis. Dieser wird von 1 bis 10 immer wieder durchschritten, jedoch darf der Denkende sich nicht in der Sicherheit eines geschlossenen Systems wiegen und meinen mit dem Glauben an das pentadische System sei es getan. Sobald das Gefühl des funktionierenden und sich folgerichtig vollziehenden Systems auftritt muss der Absprung bzw. ein selbstkritische Reflexion oder eine Distanzierung zu einer vorgefassten Meinung folgen! Sonst führt sich „das System“ selbst ad absurdum, es entsteht Wandlung durch äußere Einwirkung, denn das System schützt sich selbst. Sonst denkt man nicht mehr sondern lässt denken.

Die Prinzipien

Jedes Prinzip ist ein funktionierendes System für sich, hat sein eigenes Wirkuniversum, eine ihm zugehörige Schwingung (ohne welche in Raum und Zeit für uns kein erkennen möglich wird), eine Kraft. Die Kombinationen von zwei Prinzipien durch die Mitte des Pentagramms (Achsen) oder horizontal von der Basis aus gesehen (Schichten) erweitern die Anschaulichkeit des pentadischen Systems auf schlichte und trotzdem alles Sein durchdringende Weise.

Alle 10 Teil-Systeme des dekadisch-pentadischen Systemes, alle Faktoren und alle Attribute bewegen sich untereinander in streng mathematischer, qualitativer und kausaler Gesetzlichkeit und in denkbarem und berechenbarem Verhältnis.
Es gibt nichts, was nicht zu berechnen wäre, nichts, was nicht zu ergründen wäre und nichts, was nicht darauf schließen ließe, wohin es sich entwickelt.
Das gilt für Unten ebenso wie für Oben; für den Menschen, für die Erde und alle Welten.

Allem Begreifen am nächsten steht die Mathematik; nicht aber der Verstand. Die Mathematik bräuchte sich nur die geistigen Gesetze der Prinzip-Qualitäten zu Eigen zu machen, – sich ihrer zu bedienen. Dann schlössen sich ihr alle Dimensionen und Welten auf. Die übrigen Wissenschaften müssten den ursprünglichen Sinn des Logos wiederfinden, den Sinn des schöpferischen und führenden Geistes. Sie müssten sich von der Bevorrechtigung der Verstandeslogik lösen und dem Logos des Geistes den ersten und höchsten Platz einräumen. Dann nämlich haben auch sie den Schlüssel, "die Analogisme von Logos und Logik".